Heute in einer Woche ...

Samstag, 09.07.2011

... und ich bin auf meinem Weg nach Hause.
Dann sind meine 5 Monate und zwei Wochen vorüber.
Mann o mann! Schwupps und die Zeit ist vorbei. Jetzt verstehe ich, wenn ihr sagt: ,, Mir ist, als wäre es gestern gewesen." Genau so und nicht anders.

Letztes Wochenende habe ich auf die Kinder aufpassen müssen und habe daher einen freien Tag in der Woche bekommen, damit ich meine Souvenirs besorgen kann. Das heißt, auch das habe ich erledigt. Desweiteren habe ich meinen Reiserucksack schon einmal probe-gepackt, um zu schaun, ob ich mir noch eine weitere Tasche kaufen muss. Passt! Da ich nach dem Packen dann zu faul war wieder alles auszupacken, liegt mein Reiserucksack nun - fertig - im Kleiderschrank.

Wie ich schon geschrieben habe, musste ich letztes Wochenende auf die Kinder aufpassen, da meine Gastmutter Geburtstag hatte und die beiden dann von Samstag zu Sonntag in ein Hotel gefahren sind. Daher habe ich am Samstag dann Cupcakes (Minikuchen mit einer Zuckergusshaube) gebacken und mit den Kindern eine Pyjama-Party gehabt. Das ist immer sehr einfach, denn die Kinder denken, es ist etwas ganz besonderes. Dabei wird nur enorm früh am Abend der Schlafanzug angezogen und man trifft sich zum Disneyfilm gucken auf der Couch im Wohnzimmer. Geschaut wurde mein Lieblingsfilm - die Schöne und das Biest.
Am nächsten Tag kamen die Eltern dann nach dem Mittag zurück und die Gastmama hat ihre rosa Cupcakes, das gekaufte Geschenk der Kinder und das selbstgebastelte Geschenk der Kinder bekommen. Zusätzlich wurde herzhaft schräg Happy Birthday geschrien/-sungen/-brüllt.

Achja, ich habe ja noch gar nicht geschrieben, was ich mit den Kinder gebastelt habe.
Ich habe einen Salzteig hergestellt und diesen halb rund - halb herzförmig ausgerollt.
Dann waren alle Kinder dran einen Handabdruck darin zu hinterlassen; auch das Baby.
Ich habe dann noch "We love you" reingeschrieben und dann ging es ab in den Ofen.Nachdem der Teig dann gebacken wurde, er ausgekühlt und schön hart war, wurde alles fein bemalt.
Die Mommy hat sich sehr darüber gefreut. Ich glaube das ist das erste so richtig selbstgebastelte Geschenk der Kinder.
Boah, und die Cupcakes waren vielleicht lecker! Das erste Mal in meinem Leben habe ich sowas gebacken und dann waren sie auch gleich noch so super lecker.... Lächelnd


Das Wochenende davor - also das vor zwei Wochen.
Das Ausland im Ausland:
Als ich das letzt Mal in Dublin war, habe ich einen super Flyer gefunden, der eine Tour versprach, die sich einfach nur genial anhörte.
Start: Dublin
Richtung: NordIrland zum Giant's Causeway und zur Brücke Carrick a rede
Da ich so begeistert davon war, habe ich gleich ein Mädchen überredet mitzukommen und so haben wir eine 14 Stunden Bustour am Samstag vor zwei Wochen gemacht.
Erstmal mussten wir natürlich am Freitagabend in Cork in den Bus steigen und nach Dublin trullern. Um 23 Uhr sind wir dann endlich in unserem Hostel angekommen und haben unsere Betten im 16 Bett Zimmer gesucht. Jaa, ein 16 Bett Zimmer! Ich kann mich nur wiederholen - ich habe absolut keine guten Erfahrungen mit Franzosen hier in Irland machen können!
Aber gut. Darüber möchte ich mich jetzt hier nicht auslassen.
Am nächsten Morgen ging es dann um halb sieben mit dem Bus los.
Erster halt war die Brücke:

Die Brücke ist 20 Meter lang in einer Höhe von 30 Metern. Maximal 8 Personen dürfen gleichzeitig auf der Brücke sein und wenn - naja sagen wir mal große und unvorsichtige - Männer mit auf der Brücke sind, dann schwankt diese ganz lustig. Aber man braucht keine Angst haben, denn diese Brücke ist im Besitz den National Trust (nationale Treuhandschaft).
Man geht über die Brück auf die kleine Insel, wo einen erstmal ein leckerer Geruch von Vogelkacke und nassen Federn erwartet. Denn überall an den Klippen der Insel waren Möwen, die gebrütet haben. Aber man hatte eine herrliche Aussicht und konnte sogar bis nach Schottlangf schauen. Zudem hatten wir ziemlich Glück mit dem Wetter, denn als wir wieder im Bus saßen, hat es angefangen zu gießen.

Dann ging es weiter zum Giant's Causeway.
Dort haben wir erstmal etwas gegessen und den Regen abgewartet und haben uns dann auf den langen Spaziergang gemacht.
Man läuft entlang der Küste und sieht beispielsweise einen Kamelstein:

Und dann kommt man so langsam aber sich zu den lustigen Basaltsäulen.

Besonders schön und witzig finde ich die Geschichte um den Giant's Causeway.

Es war einmal ein Riese, der hieß Finn MacCool. Dieser lebte an der nördlichen Küste von Irland. Oft hat er rüber nach Schottland geschaut, wo der Riese Benandonner lebte. Beide Giganten waren große Rivalen und Benandonner liebte es seine Stärke mit anderen zu messen.
Jedoch haben sich die beiden Riesen nie getroffen und daher beschloss Finn, Benandonner nach Irland einzuladen, um einen entscheidenen Kampf auszutragen. Da es keine Boote gab, die einen Riesen von A nach B bringen, baute Finn einen grossen Übergang aus riesigen Steinen. So hatte Benandonna keine Ausrede und musste sich seinem Herausforderer stellen.
Als sich jedoch der schottische Riese näherte, musste Finn mit Schrecken feststellen, dass sein Gegner sehr viel größer und furchterregender war. Er floh nach Hause und - wie es sich für einen vernünftigen Mann gehört - fragte seine Frau um Rat.
Oonagh, seine Frau, verkleidetet Finn als Baby,  legte ihn in das Kinderbett und sagte ihm, sich schlafend zu stellen.
Als sich Benandonner dem Haus näherte, lud Oonagh ihn auf eine Tasse Tee ein, bat ihn aber nicht das Baby von Finn zu wecken. Als Benandonna das riesige Baby sah, erschrak er und wollte sich nicht ausmalen, wie groß dann erst sein Vater sein mag. Er floh zurück nach Schottland und zerstörte den Übergang, aus Angst, Finn könnte ihm folgen.

Man konnte noch weiter an der Küste weiterlaufen, wo man unter anderem mit dem Schuh eines Riesen kuscheln konnte:

oder so tun konnte, als würde man steile Wände hochklettern:


Weiter ging die Busfahrt vorbei am Dunluce Castle, das angeblich Inspiration für das Schloss aus die Chroniken von Narnia sein sollte.


Dann ging die Busfahrt zutück Richtung Süden.
Es wurde noch ein 40 minütiger Halt in Belfast gemacht, der ausreichte, um solche Bilder aufzunehmen:


Tja, dann sind wir in Dublin angekommen, haben uns nur noch eine Chinapfanne geholt und sind dann in unserem Multiraum schlafen gegangen.
Leider war das mein letzter Ausflug auf der Insel. Aber ich habe schon eine Liste mit Dingen, die ich noch sehen und unternehmen möchte. Ich habe ja schließlich noch eine Menge Zeit und man sagte mir, dass ich hier gerne willkommen bin.

Die nächste Woche werde ich dazu nutzen, meine Souvenirs in meinem Rucksack zu verstauenn, meine Abschiedsbriefe zu schreiben und mich sehr auf zu Hause zu freuen.

Viele liebe Grüße
Ahoi!

Diesmal war ich einfach nur im URLAUB .

Montag, 20.06.2011

Ich habe jetzt eine ganze Weile nichts mehr geschrieben, was daran lag, dass meine Gastfamilie und ich 10 Tage lang im sonnig warmen Spanien waren.

Das war richtig prima. Ich habe mir schon im voraus im Internet die Umgebung angeschaut und wusste also im etwa was auf mich zukommt.
Aber als wir dann endlich da waren … sah es doch noch viel besser aus als im Internet.
Ihr dürft euch ein großes Grundstück am Meer vorstellen, auf dem 6 orangefarbene Häuser stehen, in denen die Apartments zur Vermietung stehen. In der Mitte des Grundstücks befindet sich ein wunderbarer Pool.
Unser Apartment hatte auch noch die beste Lage von allen. Wir hatten eins ganz unten, mit einer Terrasse, die direkt runter zum Pool führte und eine wundervolle Aussicht auf das Meer bot.


Jeden Tag haben wir angemessen ausschlafen können und sind nach dem Frühstück runter zum Pool gegangen und haben geplantscht, uns bräunen lassen und ich habe versucht ein paar kleine Schwimmstunden zu geben. Wäre mein Schüler nicht so ein Angsthase und hätten wir das regelmäßiger gemacht, hätte ich ihn bestimmt zum schwimmen bekommen. Achja, hätte hätte...
Mittags gab es immer lecker Essen auf der Terrasse und dann ging es wieder runter an den Pool. Diesmal ist der Gastpapa mit runter und ich bin oben im Apartment geblieben, um auf das Baby aufzupassen. Ich kann euch gar nicht sagen wie schön und erholsam das war. So saß ich also die meisten Nachmittag auf der Terrasse und habe meine Bücher gelesen und mir Gedanken gemacht, was ich nun in Deutschland machen werde, wenn ich nicht studieren kann. Bücher sind alle durchgelesen und den Plan habe ich auch. Prima. So muss Urlaub sein.
Abends sind wir dann zum Hafen spaziert und haben in einem Restaurant gegessen. Oft haben wir eine befreundete Familie getroffen, die ebenfalls in dem kleinen irischen Dorf hier lebt. (Das ist die Familie, auf deren Kinder ich einmal aufgepasst habe. Bei der ich ganz froh bin, dass ich diese Kinder nicht öfter sehen muss, da diese sehr anstrengend sind.)
Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich zu diesem Urlaub eingeladen wurde? Das heißt Flug und Unterkunft wurde mir bezahlt. Daher hatten wir auch die Vereinbarung, dass ich für diese zwei Wochen kein Geld bekomme. Was Fair ist. So, nun dachte ich, dass ich dann abends für mein Essen bezahlen muss. Aber noch nicht einmal das. Ich hatte also null Ausgaben dort. Fantastisch! Stattdessen habe ich einen Abend sogar noch Geld bekommen, da meine Gasteltern weggegangen sind und ich auf die Kinder aufgepasst habe.
Das war ein lustiger Abend: Die Kinder wurden ins Bett gebracht und die Eltern sind dann los zum Hafen, um schön essen und trinken zu gehen. Ich habe mich dann auf die Couch gelegt und meine Bücher gelesen. Um halb drei Uhr kamen beide wieder. Ganz schön betrunken und in einer sehr sehr lustigen Stimmung. Und dann wurde ersteinmal noch eine Flasche Wein aufgemacht und diese gemütlich auf der Terrasse getrunken. Und beide haben ohne Punkt und Komma gequasselt und gequasselt. Ich wusste gar nicht, wem ich zuerst zuhören sollte....

Typischerweise sind auch diese zehn Tage viel zu schnell vorbeigegangen und ich habe nur noch vier Wochenenden hier (naja – das vierte Wochenende fliege ich schon wieder nach Hause).
Ich rede auch schon ab und zu mal mit den Kindern darüber, dass ich ja bald wieder nach Hause muss. Die Kleine versteht das nicht. Von ihr kommen dann Fragen wie: ,, Wieso, um deine Sachen zu holen? Um deine Mama zu besuchen?“ Sie denkt ich bleibe für immer hier. Er hingegen versteht es sehr gut und ist auch ziemlich traurig darüber. In Spanien habe ich ganz spontan eine dicke Umarmung bekommen, mit den Worten; ,, Ich werde dich vermissen, wenn du wieder in Deutschland bist! Aber wir kommen dich dann besuchen und du auch uns!“ Genau so machen wir das!
Das war's von meinem Spanienurlaub.



Bevor wir nach Spanien geflogen sind, gab es ja hier in Irland eine große Feier. So eine Familienfeier habe ich noch nie erlebt. Da habe ich auch nochmals gemerkt, dass ich in ganz anderen Verhältnissen hier lebe.
Gefeiert wurde die Taufe vom Baby und der Geburtstag vom größten Kind.
Dafür wurde eine riesige Hüpfeburg im Garten aufgestellt. Aber nicht nur irgendeine normale Hüpfeburg, wie wir sie von unseren kleinen Straßenfesten aus Hellersdorf kennen. Nein, eine große Hüpfburg mit Treppe im Innern und einer Rutsche....
Und das ist für diese riesige Familie absolut normal. Und vor allem für die Kinder. Um das mal deutlich zu machen: Ich stand im Garten mit offenen Mund und habe dieses Hüpfschloss bestaunt. Alle anderen Kinder sind einfach daran vorbei gegangen, als würde es dort immer stehen.
Dann gab es Cannapés und Champagner zur Begrüßung (für knapp 40 Erwachsene) und später das Essen. Damit die Gastgeber genug Zeit hatten, sich mit ihren Gästen zu unterhalten, wurde eine Frau bestellt, die für das Abräumen benutzter Teller zuständig war und den Getränkeservice gemacht hat (ich will nicht arrogant klingen, aber ich hätte das tausendmal besser gemacht). Tja und dann saßen alle mit ihren Sonnenhütchen und ihrem Champus oder Wein im Garten und haben es sich gut gehen lassen. Merkwürdig war das alles, weil jeder nur mit seinem Nächsten gesprochen hat und Freunde der Familie nur so eine eigene kleine Randgruppe war. Aber was soll's. Es hatten alle Spass, besonders meine Gastmama, die mit jedem Gast mehrmals angestoßen hat. Als sie die Kinder dann später am Abend ins Bett bringen wollte, ist sie im Kinderbett eingeschlafen und die Kinder sind um sie herumgehüpft.... Haha, sag ich nur!
Warum ich nichts weiter zur Taufe schreibe? Nunja, was soll man dazu auch großartig erzählen. Wir saßen alle in der Kirche, der Priester hat irgendetwas erzählt und dann wurde das Baby nass gemacht. Das ganze ging eine Stunde und ich saß neben einem Kind, dass sich ganz fürchterlich stinkend in die Windel gemacht hat...
So, das waren meine letzten Wochen.
Seit alle ganz lieb gegrüßt!

Ahoi!

Ich werde ganz schön faul

Freitag, 03.06.2011

Wochenende 20.-22. Mai
Dieses Wochenende hieß es wieder ab nach Dublin, um von dort aus eine Bustour nach Newgrange zu machen.
Begleitet haben mich die Mädels, mit denen ich auch reiten war.
Freitagabend ging es von Cork aus mit dem Bus nach Dublin. 4,5 Stunden Busfahrt..... Zum Glück kannte ich mich schon ein wenig in Dublin aus, sodass ich uns fix zum Hostel führen konnte.

Tja.... Hostel. Was soll man dazu nur sagen. Wir haben in einem Achtbett- Zimmer geschlafen...
Die erste Nacht waren wir zu fünft; zwei französische Mädels (…), die erst ganz früh am Morgen zurückkamen und ein älterer Herr, der mich absolut aus der Fassung gebracht hat: er hat geschnarcht. Ich musste fast in sein Bett kriechen, um ihn wach zu bekommen und ihn auf sein fürchterlich lautes Schnarchen aufmerksam zu machen.
Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, um an der Bustour teilnehmen zu können.
Wie schon oben geschrieben ging es nach Newgrange und zu den Hills of Tara.
Newgrange ist 5000 Jahre alt und somit älter als der Stonehenge und die Pyramiden von Ägypten.
Es ist nicht nur ein Hügelgrab, sondern auch für die Astrologie wichtig. Leider durfte man im Innern keine Photos machen, aber es ist viel viel kleiner als man denken würde. Unsere Gruppe, von knapp 20 Leuten, hat gerade so reingepasst.

Weiter ging unsere Tour zu den Hills of Tara. Es sollte sich dabei um einen sehr mystischen Ort handeln. Leider war das Wetter sehr stürmisch und regnerisch, sodass wir mehr damit zu kämpfen hatten uns auf den Beinen zu halten, als die mystischen Kräfte zu spüren. Wenn man die Hills of Tara aus der Vogelperspektive sieht, also sich Bilder im Internet anschaut und mal eben mit Flieger rübersegelt, dann ist das schon sehr beeindruckend. Aber wenn man auf den Hügeln steht, bekommt man davon nicht allzu viel mit. An guten Tagen, soll man eine Aussicht über halb Irland haben. Auch diese hatten wir leider nicht. Dennoch haben wir das Beste daraus gemacht und hatten unseren Spass.


Nach der Bustour, die praktischer Weise um 15 Uhr zu Ende war, hatten wir Zeit uns noch in Dublin umzuschauen und dort etwas tourimäßiges zu machen. Solche Dinge hatte ich ja das letzte Mal nicht machen können, aufgrund des St. Patrick's Day und der unwahrscheinlich vollen Stadt.
So ging es also zu dem Book of Kells. Diese befindet sich im Trinity College von Dublin und wurde 800 n. Chr. angefangen zu schreiben. (So sieht das aber auch aus). Aber das eigentlich beeindruckende war nicht das Book of Kells, sondern die Bücherei im ersten Stock. Leider durfte man auch dort keinen Bilder machen und so müsst ihr auf den Flyer warten, den ich mitbringe. Stellt euch eine ganz alte Bücherei vor, in der die Ärzte vor 100 – 200 Jahren ihre Studien vorgenommen haben. Es ist eine große lange und vor allem hohe Halle, in der links und rechts Bücherregale stehen. Aber nicht nur irgendwie. Es sind zwei Bücherregale übereinander gestapelt. Aber eins alleins ist schon so hoch, dass man die oberen Reihen nur mit einer Leiter erreichen kann. In der Mitte sind dann die Lesetische aufgestellt. Unwahrscheinlich beeindruckend sag ich euch!

Weiter ging es in die St. Patrick's Cathedral. Hier durfte man Bilder machen und so zeige ich sie einfach:


Abends sind wir dann noch nett in ein Pub gegangen und haben den Tag fein ausklingen lassen, denn am Sonntag mussten wir wieder nach Hause.


Geburtstags-Wochenende:



Der liebe Willi mein kam am 26. vorbei, um ein paar Tage hier zu verbringen und mit mir Geburtstag zu feiern. Und dafür habe ich mir einen schönen Plan ausgedacht, den ich mit der Unterstützung meiner Gastmama nicht hätte umsetzen können. (Naja, jedenfalls teilweise)
Ich wollte nämlich gerne das Wochenende in Cork verbringen, damit wir unsere Ruhe haben und nicht von den Kindern belagert werden. Daher hat mir meine Gastmama ihre Treuepunkte von einem Einkaufsladen überlassen und ich habe ein erstklassiges 4-Sterne-Plus-Hotel für einen super Preis buchen können.


So wurden wir am Freitag in die Stadt gefahren und wie super wichtige Gäste direkt vor dem Eingang rausgelassen. Da wir etwas zu früh da waren, haben wir unseren Koffer dort abgestellt und sind in die Stadt zum Einkaufen gegangen. Ich habe ja nicht mehr viele Wochenenden hier bzw. kaum noch freie und so musste ich mir langsam mal Gedanken über Abschiedsgeschenke machen. Dank Willis Hilfe habe ich mich dafür entschieden:


Am Nachmittag, nachdem wir dann endlich einchecken konnten, haben wir den hauseigenen Swimming-Pool ausprobiert. Wir hatten den gesamt Pool für uns allein und auch das blubbernde Dampfbad gehörte ganz uns.
Am Abend sind wir dann in eine Tapasbar gegangen, für die ich einen Gutschein bekommen habe. Mein Geburtstag wurde nämlich am Donnerstag schon vorgefeiert. Es gab lecker Schokoladenkuchen, einen schöne neue CD und ebend diesen Gutschein zum Tapas-Essen am Freitag um 19:30 Uhr. Mannoman, war das lecker und der Wein erst Lächelnd

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, denn unsere Bustour ging zeitig los. Zum Glück konnten wir aber noch das leckere Frühstück in Anspruch nehmen.
Und dann ging es los. Paddywagon hat gerufen und die Fahrt führte uns zu den Cliffs of Moher. So habe ich also meinen Geburtstag mit Willi an den Klippen verbracht. Meiste Zeit zwar im Liegen, um die geeignete Stelle zum runterspucken zu finden, aber es hat viel Spass gemacht. Wer feiert schon seinen Geburtstag an den Cliffs of Moher?



Natürlich gab es noch weitere Stopps, aber ich kann mich leider nicht mehr an die Namen der Orte erinnern. Aber Photos gibt es:



Abends ging es dann in Cork auf die Suche nach einem leckeren Restaurant. Gesucht wurde entweder etwas indisches oder chinesiches. Beides gefunden und beides viel (!!!) zu teuer. Also sind wir Burger essen gegangen. Aber nicht bei McDonalds oder so. Sondern in einem richtigen Burger-Restaurant mit selbstgemachten, frischen Burgern.
Fazit also : Ich hatte einen sehr sehr schönen Geburtstag!

Am Sonntag habe ich Willi davon überzeugen können, uns das Frühstück aufs Zimmer bringen zu lassen. So haben wir ungefähr zwei Stunden lang gefrühstückt und es war toll! Schön im Sessel sitzen, das Wochenende auswerten und über andere Dinge schnattern und dabei lecker schlemmen.

Gegen Mittag sind dann wir zum Blarny Castle gefahren.
Klar sind wir hochgelatscht zum Stein und wir sind uns einig, dass es eklig ist. Wusstet ihr übrigens, dass dieser Stein vor ein paar Jahren auf Platz 1 der unhygienischsten Touristenattraktionen der Welt? Jaja!
Jedenfalls sind wir dann weiter zu meinem Lieblingsort dort. Hexenstein, Wunschtreppen und der Miniwasserfall, Druidensteine, Feenwäldchen, Hexenküche uvm. Nicht nur mir gefällt es dort sehr, sondern auch dem Willi. Er meinte, dass sei das Beste überhaupt gewesen!


Montag war dann Kinder hüten angesagt, Die beiden Hobbits waren auch schon ganz heißt darauf, den Tag mit Willi zu verbringen. Madame ist auch ganz davon überzeugt, dass Willi auch ihr fester Freund ist. ,, Ich teile mit Sandra! Sharing is caring with Sandra!“
Und der Große hat ihm ganz Stolz Hurley und Rugby beigebracht.
Gegen Nachmittag hatten wir dann doch noch kurz etwas Zeit um einen Spaziergang zu machen. Schön hab ich es hier! Das hat sich der Willi mit Sicherheit gedacht! Auch wenn es ein paar Mal geregnet hat während des Spaziergangs..... Aber was wäre Irland ohne Regen...

Liebe Grüße und Ahoi!

Hotte Hüh

Montag, 16.05.2011

So, nun sind wieder zwei Wochen vorbei. Die Zeit rennt mir davon.
Ich habe nur noch ein paar Wochenenden übrig, von denen zwei noch nicht verplant sind. Verrückt sag ich euch!

Aber ich erzähl zuerst von meinem Besucherwochenende.
Tigerlily und ihr Peter Pan sind vorbei gekommen und wir haben uns ein paar schöne Tage in Cork machen können.
Zuerst musste ich beiden durch halb Cork hinterherrennen, damit man auf mich aufmerksam wurde und dann sind wir schön was essen gegangen, um Neuigkeiten auszutauschen. Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt hatten und das Wetter mehr als schlecht war, sind wir in die Jameson Whisky Destillerie gefahren. Ich war ganz wild darauf dort noch einmal hinzugehen, denn als ich das letzte Mal dort war, habe ich verpasst beim Whisky-Test mitzumachen und ein Zertifizierter Whisky-Kenner zu werden. Nun, jetzt habe ich das wichtige Zertifikat und keiner kann mir mehr was vormachen. =)
Das war ganz schön lustig dort, mit all dem Whisky. Wir drei waren die einzigen unserer Gruppe, die noch Ewigkeiten nach der Whiskyverkostung an dem Tisch saßen und uns herzlichst ausgelacht haben. Worüber? Keine Ahnung. Die Gesamtsituation war einfach zum wegschmeißen.
Später am Abend ging es dann lecker Abendbrot essen und in meinen Lieblingspub, in dem ich dann mehr oder weniger einen Heiratsantrag bekommen habe.....

Für den nächsten Tag, der wettertechnisch besser war, gab es auch schon einen Plan. Zuerst sind wir in das Cork City Goal (altes Gefängnis) gegangen und haben dann später die Shandon Bells (Glocken von Shandon) geläutet. Wie das geht? Du bezahlst einen geringen Eintrittspreis, bekommst einen Hörschutz und fängst dann an Treppen hochzulatschen. Im ersten Stock erwarten einen acht Seile, an denen man ziehen kann und dann läuten die Glocken. Das witzige daran war, dass Notenblätter vorhanden waren und wir so ,,Kumbaya“ läuten konnten. Das heißt das ganze Stadtgebiet hat unser schönes Glockenlied hören können. Dann ging es weiter hoch, direkt an den Glocken vorbei, bis ganz nach oben. Von dort hatten wir einen wunderschönen Ausblick über ganz Cork.


Um das gute Wetter noch weiter auszunutzen, ging es weiter ins Blarney Castle. Tigerlily hat dort doch tatsächlich den Stein geknutscht
wer sich erinnert: ich hatte in einem meiner ersten Blogeinträge etwas darüber geschrieben (50 Meter Höhe, kopfüber, Stein knutschen, bärks)

Weiter ging es mit einem langen aber schönen Spaziergang, vorbei an einem See, durch den blühenden Wald und an einem Stein, der aussieht wie ein Hexenkopf.

 

Komme ich nun zu meinem jetzt letzten Wochenende:
Ich bin reiten gegangen. Höhö!
Ich habe vor zwei Wochen ein Mädchen im Bus kennengelernt, das ebenfalls Au Pair hier ist und wir haben uns ausgetauscht, was man noch so machen könnte. Schnell war klar, dass wir reiten wollen. Gesagt getan. Wir waren gestern reiten. Zwar nur ein Stunde. Aber um einen Einblick zu bekommen und kleine Grundtechniken auszuprobieren, hat das gereicht. Das ist wirklich sehr anstrengend, das sag ich euch!
Leider habe ich davon keine Bilder, denn ich musste mich mehr auf das im Sattel bleiben konzentrieren und hatte daher keine Hand frei.
Ach doch, eins habe ich von danach:


So, das war's!
Ich schicke euch liebe Grüße und Ahoi!

PS: Ich fliege am 16 Juli nach Hause und mein deutsches Handy ist mir abhanden gekommen.

busy [ˈbɪzi] - belebt, geschäftig

Montag, 25.04.2011

Das bin ich seit einigen Tagen. Und zwar sehr. Aber dazu später.

Wie die meisten wissen, hatte ich vor Ostern Besuch aus Deutschland. Das war schön!
Ich konnte nun endlich nicht nur über Photos die schönen Landschaften zeigen, sondern direkt an meine Lieblingsorte führen.
So sind wir beispielsweise in den Nationalpark Killarney gefahren und sind dort den ganzen Tag in der Sonne spazieren gegangen. Es ging den wunderschönen Weg entlang des Wassers zum Muckross Haus mit seinem Garten. Ich war dann das erste Mal so richtig im Mittelpunkt des Gartens, der so langsam aber sicher anfängt zu blühen. Überall waren hübsche Sträucher mit leuchtenden Blütenfarben und ich habe mich nur noch wie Alice im Wunderland gefühlt.
Man kann sich kaum vorstellen wie zauberhaft der Garten erst sein wird, wenn alles erblüht ist.

Ein anderes Highlight war der Besuch des Rock of Cashel. Diese Burg ist eine der meist bedeutendsten Burgen Irlands. Sie war auch für mich ein neues Ausflugsziel und ich war sehr gespannt darauf. Ich finde es generell immer sehr interessant sich so alte kaputte Burgen anzuschauen. Es muss damals so schön gewesen sein, in seiner Burg am Guckloch zu sitzen und Aussicht auf die Weiden und Wiesen zu genießen. Wahrscheinlich auch mit das einzig Schöne der damalige Zeit....

Ist das nicht beeindruckend?
Und so gemein das jetzt vielleicht auch klingen mag: ich glaube wäre die Burg noch heile, wäre sie nicht ganz so atemberaubend und interessant... Zwar immernoch sehr schön und beeindruckend, aber so hat sie noch einen spezielleren Reiz.

Leider musste mein Besuch Samstag früh um 6:10 Uhr den Flieger Richtung Heimat nehmen und ich schlafe wieder allein in meinem Bettchen.

Da ich die Woche davor ja auch keinen Blog geschrieben habe, gebe ich dafür eine mini Zusammenfassung: wir haben den Geburtstag von meinem Gastpapa gefeiert und ich habe einen leckeren Kuchen gebacken, der so aussah:

 

Nun komm ich zu meiner jetzt letzten Woche:
Das Wetter war die gesamte Woche mehr als perfekt und wir waren nur zum schlafen im Haus.
Die Kinder sind den ganzen Tag im Garten spielen. Entweder sind sie auf dem Trampolin, auf den Schaukeln, benutzen die Rutsche, spielen Rugby, Fussball oder Hurley, spielen in ihrem Gartenhäusschen, schieben Puppenwagen durch die Gegend, sitzen im Sandkasten [....]
Ich könnte jetzt noch ewig weiter aufzählen, aber ich glaube das war ein guter Einblick.
Die Kinder lassen mich abends kaum noch weg, um ins Bett zu gehen. Es wird gespielt, bis keiner mehr kann. Cool
Ebenso hat meine Gastmama die Kinder und mich zu einem Spaziergang entführt
          

und wir warem in Fota - dem Wilpark - Picknicken.
Am Freitag war ja die Hochzeit des Jahres und sie ging auch nicht an meinem Haushalt vorbei. Eingeladen wurde die beiden Großmütter, die Tante und die beiden Kinder der Tante. Da ich nicht sonderlich an dieser Hochzeit interessiert bin und war, habe ich mir die vier Kinder geschnappt und wir waren im Garten spielen, damit die Ladys in Ruhe romantischen Kram gucken konnten. Am Ende war man mir sehr dankbar für das Babysitten, dass ich für das Aufpassen der beiden anderen Kinder etwas Geld bekommen habe. Höhö!

So, das war's!
Liebe Grüße und
Ahoi!

Es ist ein ...

Mittwoch, 06.04.2011

Hallo ihr Lieben,

etwas verspätet kommt dann doch noch mein Blog. Ihr mögt jetzt vielleicht denken, dass ich wegen dem Neuzugang keine Zeit gefunden habe, aber ich war schlichtweg einfach nur zu faul.
Seit das neue ,,Menschlein" da ist, hat sich eigentlich nichts verändert. Routinen können beibehalten werden und ....
Aber ersteinmal der Reihe nach. Beginne ich doch mit dem Montag der letzten Woche:

Das Baby war zu diesem Zeitpunkt noch in Muttis Bauch und die Kinder wurden sehr intensiv auf einen neuen Mitbewohner vorbereitet. Ich habe beispielsweise mit dem ältesten Kind ein Wilkommensgeschenk gebastelt. Da kamen dann auch meine Bastel,,talente" zum Vorschein.



Na, wer kann erkennen was das sein soll? Richtig, ein Sparschwein.
Und da keiner wusste, ob Mama einen Bruder oder eine Schwester nach Hause bringt, haben wir einfach eine Seite jungentypisch blau und die anderen Seite mit Mädchenfarben bemalt.

Am Dienstag bekam die Gastmama vom Arzt ein Mittel, das die Wehen innerhalb von 24 - 48 Stunden einleiten soll. Aber der Arzt meinte, bei ihrem derzeitigen Zustand wird das wohl nur um die 12 Stunden dauern.
Von da an wurde auch ich etwas unruhig, denn ich hatte keine Lust, dass das Baby kommt, wenn ich mit der Mama und den beiden Kindern alleine bin.
Pünktlich um 3:25 Uhr, mitten in der Nacht, wurde ich wach. Oh Mist, immernoch nichts passiert.... 3:35 Uhr, es klopft an der Tür. Baby kommt! Das Babyphon für die Kleine wurde mir ins Zimmer gestellt und ich durfte weiterschlafen.
Ging aber nicht, da der Sohnemann Panik bekommen hat. ,,Mama und Papa fahren mitten in der Nacht weg und Mama hat Schmerzen. "
Das hieß also für mich ... die Nacht mit in seinem Bett schlafen, um ihn zu beruhigen. Ich kann euch sagen, er ist kein guter Bettnachbar. So viele Tritte und Ellbogen habe ich noch nie abbekommen.

Am nächsten Tag (Mittwoch) war alles schon wieder in Ordnung. Es wurde gesungen, getanzt, gelacht und unbekümmert gespielt. Zwischendurch kam ein Anruf, das Baby ist auf der Welt - es kam um 7:50 Uhr.
Gegen Mittag kam der Gastpapa mit dicken Augenrändern nach Hause. Damit er sich etwas hinlegen konnte und Ruhe hat, sind wir spazieren gegangen. Wir haben den Esel gefüttert und zum Essen Halt bei der Tante gemacht.
Wieder daheim mussten die Kinder für den Krankenhausbesuch schick gemacht werden.
Als alle weg waren, konnte ich mich das erste Mal für ein paar Minuten hinsetzen und einen Kaffee trinken.
Zum Abend wurden die Kinder von der Tante und den Cousinen heim gebracht. Und dann wurde ganz aufgeregt erzählt:
,,Das neue Baby! Und es hat Geschenke mitgebracht! Und hier, ich habe Lasergewehre bekommen! Und hier Summer, ich habe ein Töpfchen und Schlüpfer bekommen! Machst du uns das alles auf?! Wir wollen damit spielen! Jetzt!!!"
Später, als die kleine Dame im Bett war, kam dann die Frage, die ich ziemlich witzig fand: ,,Sandra, ich frage mich, wie das Baby die Geschenke in Mamas Bauch bekommen hat.“

Freitag kam Mama dann mit dem neuen kleinen Etwas nach Hause und alle – wirklich alle – kümmern sich rührend um den Neuzugang.
Für die kleine Dame bahnt sich zudem aber noch eine neue Herausforderung an: Töpfchen! Aber leider hat sie das System noch nicht durchschaut und denkt es handelt sich um ein Spielzeug. Ist es ja auch irgendwie, denn es ist rosa, sieht aus wie ein Thron und es macht Musik, wenn man reingepullert hat oder .. nun ja, ihr wisst schon was sonst.
Tja, und ich durfte auch schon fein das neue Dingens füttern. Ich mach mich auch gar nicht mal so schlecht. Es ist ja sooooo süß. Aber keine Angst, es wird niemand so schnell Papa, Oma,Opa, Uroma, Uropa ...
Tja, das war wieder einmal viel Text und wenig Bild. Aber ich komme gerade nicht zum reisen, sondern eher zum shoppen.

Ahoi!

Achso, und um mich auf die Überschrift noch zu beziehen:
Es ist ein Junge!

Ein Märchen ...

Montag, 28.03.2011

... mein Märchen

 

Es war einmal eine Sandra. Die hatte nach ihrer Ausbildung nichts besseres zu tun, als für ein halbes Jahr nach Irland- in das Land der Hobbits - zu fahren, um dort Kindermädchen für fremde Kinder zu spielen.

Schnell wurde sie in das Herz der Kinder geschlossen und die Kinder auch in ihres. Ebenso fix hat Sandra ein Mädchen kennengelernt, dass ihr für einen Monat eine ,,wunderbare" Reisegefährtin wurde.
Viele lustige Abenteuer haben die beiden durchlebt, die in den vorherigen Eintragungen nachegelesen werden können.
Leider musste das junge Fräulein wieder zurück in ihre Heimat fliegen und Sandra hatte nun erstmal keine Reisegefährtin mehr.

Aber wer Madmoiselle Sandra kennt weiß, dass sie dennoch das Talent hat weiterhin Schönes zu entdecken.
So gab es einen herrlichen kleinen Ausflug mit den Gastkindern und der hochschwangeren Mutter nach Ghougán Barra.

In diesem kleinen Dörfchen steht eine süße kleine Kirche, die eine wundervolle Aussicht auf den See und die dahinter stehenden Berge bietet.
Weiter ging es mit den Hobbits in den Wald - ein Nationalpark.
Tja, und wo sind sie da gelandet...?
Im Reich der Elben!
     
Viele Abenteuer erwarteten sie dort.
Der Boden spielte gemeine Spielchen mit dem jüngsten Hobbit, so dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnte und immer wieder von den Bodentrollen angezogen wurde.
Tapfer gingen H. und Sandra voraus, um sicherzustellen, dass keine Gefahren lauerten.
Um den beiden Angst einzujagen platzierten mysteriöse Wesen Schädelreste an einem Baum...

Doch H. wusste was das war und sagte unbeirrt : ,, Das ist ein T-Rex Schädel! Das weiß ich genau!"
Weiter ging ihre Reise durch den Wald, auf der Suche nach den Elben, die doch hier irgendwo wohnen mussten.
Plötzlich drängte sich ihnen ein schwieriges Hinderniss auf, welches zu überqueren galt:
Ein großer, gefährlicher, mitreißender Fluss

Tapfer ging Sandra vor, um das Reiseproviant und die Rucksäcke auf der anderen Seite abzustellen und dann einem nach dem anderen hinüber zu helfen.
Aber H's. Abenteuerlust war noch nicht gestillt. Unbedingt wollte er den Wasserfall finden, den es hier irgendwo im Wald geben sollte.
Und siehe da. Den guten Ohren der Hobbitmama ist immer gut zu trauen.
Schnell fanden sie das Gesuchte.

Leider haben sich die Elben an diesem Tag nicht blicken lassen, aber es war dennoch ein schönes Abenteuer.

 

 

Am nächsten Tag stand schon die nächste Reise fest:
Es sollte zum Bantry Haus gehen und dann weiter nach Glengarrif.
Mitgenommen wurde für diesen Ausflug die Hobbit-Oma. Gut gelaunt und singend konnte die Reise nun beginnen.

Beim Bantry Haus angekommen, mussten viele Stufen erklommen werden, um mit solch einer Aussicht belohnt zu werden.

Da Mama-Hobbit und Oma-Hobbit nicht in der Lage waren, diesen Weg auf sich zu nehmen, wurden ihnen Mitbringsel organisiert. Für jeden gab es drei gelbe Blümchen. Lächelnd


Zeit war auch an diesem Tag knapp und so ging es flugs weiter nach Glengarrif.
Hier machten wir uns auf den Weg, immer an den Klippen entlang, Robben zu finden. Während der Ebbe sollen hier viele viele von ihnen zu sehen sein.

Doch wir suchten vergeblich. Weder H's. Robbenrufe noch unsere Adleraugen, konnte Robben ausfindig machen.
Anscheinend war uns unsere leichte Enttäuschung in die Gesichter geschrieben, denn wir wurden von einem älteren Herrn angesprochen, der, wie sich herausstellte, Kapitän war. Und so konnten wir für einen Sonderpreis ....
   
dies genießen.


Ansonsten verbrachte ich mein Wochenende relativ ruhig. Ich habe mich viel um meine Studienbewerbung gekümmert. An dieser Stelle nochmal, Dankeschön an all meine Helferlinge!
Mal schaun wie meine nächsten Tage so weiter gehen. Denn die Gastmama bekommt morgen ein Mittelchen vom Arzt, das die Wehen einleiten soll. Wenn also alles gut geht, haben wir Ende der Woche ein Baby im Haus.....

Viele liebe Grüße!
Ahoi!

Kobold sein ist voll cool!

Montag, 21.03.2011

Am Mittwochabend, nachdem wir sehr gehetzt am Bahnhof abgesetzt wurden, ging es nach Dublin. Wir? Katrin und ich- ist doch klar!

Punkt 23:40 Uhr kamen wir im Hotel an und trafen in unserem Zimmer eine verschlafene Katja aus Berlin an.
Kurze zwei Stunden wurde fröhlich geplappert und Neuigkeiten ausgetauscht und dann vielen alle drei Mädels mehr als erschöpft ins Bett.
Am nächsten Tag wurden St. Patricks Day Accessoires auf den Kopf gebunden und es ging gut gelaunt in die überfüllte Hauptstadt. Dort findet jedes Jahr eine riesige Parade statt, der wir unbedingt beiwohnen wollten.
Viele Menschen, viele grüne Hüte und wenig Platz.
Die Parade war sehr schön. Wie Paraden halt so sind. Bunt, schrill und lang.

Nachdem der ganze Spaß vorbei war, haben wir noch versucht uns durch die Menschenmassen in der Stadt zu prügeln, hier und da ein paar Photos zu machen und vor allem Essen zu finden.
Knülle ging es am Abend wieder zurück ins Hotel, wo lecker Bulmers aus Dosen, Käsekuchen vom Teller und Chips aus Tüten serviert wurden.

 

Tag 2 in Dublin fing sehr entspannt an. Frühstück, Kaffe und los.
Richtung: Guiness Haus.


Für alle, die nicht wissen was Guiness ist. DAS irische Bier. Dunkles Starkbier.
Dort gab es nicht nur eine Audio Tour durch das ganze Haus, sondern noch zwei Stopps, um zum Einen einen kleinen Schluck zu kosten und um später einen großen Schluck (ein Pint) zu genießen.
Hier lang zum Guiness probieren.kleiner Schluck

Der große Schluck wurde im siebten Stock in einer Panorama Bar verköstigt. Also nicht nur leckeres Trinken, sondern auch super Aussicht.

 

Hungrig ging es dann in das berühmte Gebiet Temple Bar, um neue Kraft zu tanken.

Und dann kam mein Tagespunkt...: Das Leprachaun (Kobold) Museum.

Man wurde klein gezaubert und durfte mit den Augen und der Größe eines Leprachauns durch das Museum gehen, Stühle und Sessel hochklettern und sich irische Märchen anhören. Also ganz nach meinem Geschmack.

Da Dublin für die St. Patricks Feiertage komplett überfüllt war, gab es für uns später am Abend keine Chance der Katja aus Berlin das typische Pub-Flair zu zeigen. Stattdessen haben wir eine nette spanische Tapas Bar gefunden, in der es lecker Wein und lecker Essen gab.

 

Tag 3 hieß schon wieder auf Wiedersehen Dublin, aber dafür Hallo Cork.
In Cork konnte ich Katja aus Berlin endlich die typische Pub Atmosphäre vorstellen. Denn zu unserem Bed and Breakfast gehörte auch ein sehr toller Pub in dem abends gute Livemusik gespielt wurde. So haben wir den Abschied von Katrin feiern können. Katrin verlässt mich nämlich nächste Woche Freitag und fliegt dann wieder nach Deutschland... So 'n Mist!

 

Sonntag habe ich Katja aus Berlin während eines langen Spaziergangs Cork zeigen können. Es wurden Souvenirs gekauft und wiedereinmal viel gegessen. Abends wieder Pub mit typischer irischer Geigen-und Flötenmusik.
Tja und dann war auch schon Montagmorgen. Der Tschüssi-Morgen. Ich musste wieder zurück zu meinem Gastkindern und Katja weiter nach London.
Wie ihr seht waren das wieder aufregende Tage. Ich hab einer Freundin zeigen können, wo ich momentan meinen Geist und Körper entspannen darf und wir hatten einen schöne Zeit zusammen.
Danke Katja aus Berlin und Katrin, das war jut.

Ahoi! Und liebe Grüße!

 

PS: Ich hoffe, ich habe nicht allzu viele Grammatik und Rechtschreibfehler gemacht. Ich bin einfach nur müde.....

Mein Herz tanzt

Montag, 14.03.2011

Dieses Wochenende war wiedereinmal voll durchgeplant.

Freitag um 10:30 Uhr begann unser Ausflug nach Galway. Unser? Ja, da mich Katrin wieder begleitet hat.
Galway ist die drittgrößte Stadt Irlands (nach Dublin und Cork) mit vielen traditionellen Pubs.
Links ist Oscar Wild morgens in der Fußgängerzone

Unsere Fahrt dorthin dauerte ungefähr vier Stunden, da man in Irland irgendwie keine Straßenschilder kennt oder mag. Dreißigmal im Kreis gefahren und einige Leute nach dem Weg gefragt, haben wir dann doch endlich unser Bed and Breakfast gefunden. Eine Unterkunft, die kitschiger nicht hätte eingerichtet sein können:

Etwas träge und vom Regen genervt, haben wir uns auf den Weg gemacht, die Innenstadt von Galway zu besichtigen. Accessoires für den St. Patricks Day wurden gekauft und ein Pub zum Abendessen aufgesucht.

innen ist es riesig


Austern und Guiness Bier machen glücklich
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, da wir eine Bustour zu den Cliffs of Moher und durch das Gebiet De Burren gebuchte haben. Auf dem Weg dorthin waren wir teilweise wieder aufgeschmissen, da man einfach nirgends Straßenschilder finden kann.
Auf die Minute genau, haben wir unseren Bus, als erste der Reisegruppe, gefunden.
Nun hieß es auf die anderen Reisegäste warten.

wenn ich warten muss, werde ich komisch

Pünktlich, eine halbe Stunde später, als endlich alle sechs Reisegäste im Bus waren, sind wir losgefahren.
Das Wetter war zwar nicht das Beste, aber es hat wenigstens nicht geregnet. Da wir durch die Autern-Region gefahren sind, hat uns der Busfahrer erzählt, das Autern glücklich machen. Und wenn man dann noch dazu Guiness-Bier trinkt, platzt man vor Glück.

Der Ausflug führte uns an vielen kleinen Dörfchen, an Feldern mit Schafen und an Feldern mit Steinen vorbei:
die sind 5000 Jahre altkaputte Burg

Highlight dieser Fahrt waren jedoch die Cliffs of Moher.
Wie ich oben schon beschrieben habe, waren wir leider nicht mit Sonnenschein-Wetter gesegnet, sonder nur mit Wolken.
Aber als wir dann bei den Klippen angekommen waren, riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam zum Vorschein. So ziemlich eine Stunden lang, hatten wir dort wunderbaren Sonnenschein. Magisch!
8 km lang120 m hochIn welche Richtung geht es nach Amerika?

Und Willi: ich habe bewusst nicht von den Klippen gespuckt. Das können wir auf unsere To-Do-Liste setzen.
So! Das war's. Dann ging es wieder zurürck nach Galway und von dort aus nach Hause.
Pizza essen, Filmchen gucken, erschöpft einschlafen.


Das sind richtige Männer!
Sonntag wurde bis um zehn geschlafen. In Ruhe gefrühstückt und dann bin ich zum Bruder meines Gastvaters und dessen Frau gegangen. Denn man hörte, dass wir in Deutschland versucht haben rauszufinden, wie Hurley funktioniert. Hurley= irischer Traditionssport.
Also sind wir zu einem Spiel gefahren. Es spielte das County Cork Team gegen das County Waterford Team.
Wir sind für die Jungs in rot

Ziel des Spiels ist es, den kleines Ball durch die beiden Stangen am Rande des Feldes zu katapultieren. Geht der Ball oben durch gibt es einen Punkt, geht er unten durch gibt es drei Punkte.So viel mehr Regeln gibt es nicht. Jeder Spieler ist mit einem Helm und einem Schläger ausgerüstet, mit dem der Ball durch die Gegend geprügelt wird.
Es ist schnell und hart. Hat sehr viel Spass gemacht, zuzuschauen, denn es wurde nicht alle zwei Minuten wegen irgendeinem Faul unterbrochen. Man hatte keine Wehwehchen auf dem Feld, sondern rempelte fröhlich weiter.
Und die Zuschauer.... hör ma uff du! Vor mir saßen drei ätere Damen, die sich relativ schick gemacht haben und sich vor dem Spiel noch ganz angeregt unterhalten haben. Aber nachdem die Nationalhymne geträllert wurde und das Spiel anfing, wurden die drei Damen zu Bestien. Es wurde geflucht und gebrüllt und Wörter geschrien, die ich hier lieber nicht veröffentliche. Alle Zuschauer wurde zu kleinen Fluch-Teufeln..... Lustig!
Das nächste Mal ist dann Rugby dran. Ein kleines bisschen langsamer, aber wohl um einiges brutaler. Na mal schaun...

Viele liebe Grüße aus dem erblühenden Irland

Ahoi!

Man fühlt sich so klein

Sonntag, 06.03.2011

Nehm euch etwas Zeit und genießt die Bilder:

Also mein super-mega-krasses-fantastisches-filmreifes Wochenende ist leider vorüber.
Ich hab soviel gesehen - soviel schönes gesehen. Dieses Glücksgefühl wird noch mindestens eine Woche anhalten.

Meine Reisegefährtin war, wie die letzten beiden Wochenenden auch, Katrin.
Sie holte mich am Freitag um 11:30 Uhr ab. Super Zeit, um vorher noch Pancakes als Reiseproviant vorzubereiten.
Dann ging es los  - Richtung West Irland, nach Killarney.
Das Wetter war perfekt, die Sonne schien, die Laune hätte nicht besser sein können und die beiden Damen schnatterten vergnügt im Auto.
Ziel war, wie schon geschrieben, Killarney. Aber nicht die Stadt, sondern der Nationalpark.

Auto abgestellt, fix in einem nobel Hotel das Bad aufgesucht und ab ging es in die Natur.
      

Natürlich sind wir nicht die vorgegeben Faulenzer-Wanderwege gegangen, sondern die für Profi-Wanderer. Direkt am See entlang, mit der schönsten und besten Aussicht überhaupt.
Und da war er. Der Platz, an dem wir uns niederlassen wollten, um eine Kleinigkeit zu essen.
  
Glaubt mir, so zu essen .... es schmeckt alles gleich viel viel viel (...) besser!

Weiter ging es, vorbei am Muckross House mit seinen Gärten und dem wundervollen Blick auf den Muckross Lake.
     

Da wir keine Karte des Parks hatten, mussten wir uns an Hinweisschildchen, die ab und zu mal, wenn man Glück hatte, am Wegrand standen, orientieren.
So gingen wir Richtung Wasserfall. Das klingt immer gut.
,,Oh schau hier ist Wasser. Da kann doch der Wasserfall nicht mehr weit sein"

Und siehe da: immer lauter werdendes Wassergeplätscher und Rauschen.
Das lange Laufen, vor allem wiedereinmal bergauf, hat nicht nur unserer Muskulatur einen Gefallen getan, sondern auch unseren Augen.
  

Vergnügt ging es nun daran, den weiten weiten Weg zurück zu laufen. Aber wir wären ja nicht die tollen Mädels von nebenan, wenn wir auch nicht dafür einen Plan hätten.
Und zwar den hier:
  

Danke lieber Kutschfahrer, für die witzige Fahrt zurück.
Unseren Fahrer kann man sich ungefähr so vorstellen: ein alter kleiner Mann,  wenn man schätzt ca 80 Jahre (in Wirklichkeit war er 68), genau einen Zahn im Mund, Käppi auf dem Kopf, seiner Susi (Name des Pferdes) gut zuredend und ein Liedchen singend.

Nun kam Tagespunkt Nummer zwei an die Reihe:
einen Teil des Ring of Kerry fahren.



Der Ring of Kerry ist ca. 160 km lang und wunderschön. Mehr kann ich dazu nicht schreiben. Nur einige meiner Bilder hochladen und ihr schaut euch an, was ich gesehen habe.
Lady View  Schafe, die auf der Straße rumlaufen  Pancake-Pause  ein Strand für uns allein    Sonnenuntergang vom Auto aus

Schön, was?
Da es dunkel wurde und wir müde, musste schnell eine Unterkunft ran.
Ich glaube, wir hätten keine bessere finden können als diese hier:
   Irisches Frühstück nur uns zwei

Weiter ging es. Ziel: Den Rest vom Ring of Kerry und weiter nach Dingle, um dort auch einmal im Kreis zu fahren.
das Runde, ganz im Westen davon

Auch hier möchte ich eigentlich nur ein paar Bilder zeigen.
Strände und Straßen für uns allein, filmreife Aussichten .... zwar war des Wetter an diesem Tag nicht so sonnig wie am Tag zuvor. Aber würde ich hier sonnige Photos präsentieren, würdet ihr wahrscheinlich denken, ich habe nur Postkarten gekauft und gebe sie als meine eigenen Bilder aus.
Also:
    
Oh, hier muss ich doch noch etwas dazu schreiben. Diese Bilder sind, wie man sehen kann, an einem Strand aufgenommen. Strand soweit das Auge reicht. Wir sind ca. 10 Minuten den Strand runtergelaufen, um endlich das Wasser zu erreichen. Und dann sind wir auf die super Idee gekommen, einfach mal mit dem Auto dort lang zu fahren. Hui, das war cool!

So, weiter gehts:

Bild sechs bis acht dieser Reihe, sind ebenso an einem Strand aufgenommen. Überseht von vielen riesigen Steinen. Mitten drin fühlte man sich so klein und überwältigt. Da wird mir jetzt auch wieder ganz kribbelig ums Herz...

Das war's!
Dingle Peninsula einmal durchquert und zurück ging es Richtung Heimat (naja, vorübergehende Heimat).

Kurz nocheinmal einen Halt in Killarney gemacht, um dort noch einen Tee zu trinken und ein Stück Kuchen zu mampfen.
 

Achja! Das war ein sehr schönes Wochenende.

Danke liebe Katrin für das sichere Auto fahren!
Nächstes Wochenende geht es dann nach Galway und den berühmten Cliffs of Moher.

Ahoi!

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.